Laser-OP und Alter des Patienten - Augenforum

Laser-OP und Alter des Patienten

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  #1 (permalink)  
Alt 01.11.2011, 04:02
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Standard Laser-OP und Alter des Patienten

Hallo,

meine Mutter möchte nun unbedingt eine Augen-Laser-Op an sich durchführen lassen. Sie ist bereits Mitte 60 und ich frage mich, ob das Alter nicht die Behandlung negativ beeinflussen kann. Weiß von Euch jemand Näheres in Bezug auf das Lasern in nicht mehr so jungen Jahren? Ist die Gefahr von Komplikationen verschärft? Ich bin besorgt...

Herzliche Grüße,
Mona
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  #2 (permalink)  
Alt 01.11.2011, 17:37
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Hi Mona,
um welche Art der Behandlung handelt es sich eigentlich?
Lilly
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  #3 (permalink)  
Alt 01.11.2011, 23:32
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Hallo,
gibt es da unterschiedliche Behandlungsarten?
Mona
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  #4 (permalink)  
Alt 03.11.2011, 03:01
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Hi Mona, ja, die gibt es. So unterscheidet man z.B. zwischen laserchirugischen Methoden und linsenchirugischen Verfahren. Die laserchriugischen Methoden, welche alle den Lasereinsatz gemein haben, sind gängig. Beim linsenchirugischen Verfahren wird eine künstliche Linse ins Auge implantiert. Das Auffallende an dieser Vorgehensweise ist, dass man damit auch starke Fehlsichtigkeit behandeln kann (bei Weitsichtigkeit bis zu +15 Dioptrien und bei Kurzsichtigkeit sogar bis zu -25 Dioptrien). Du solltest Deiner Mutter sagen, dass nach dem linsenchirugischen Eingriff rund 60 % der Patienten noch eine Lesebrille benötigen. Vielleicht kommt sie dann vom Gedanken ab...
Ciao,
Lilly
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  #5 (permalink)  
Alt 04.11.2011, 01:37
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Hallo Lilly,
also meine Mutter hat keine Augenkrankheit oder so. Ihr geht es nur darum ohne Brille gut zu sehen. Sie ist kurzsichtig. Es ginge um eine refraktive Chrirurgie.
Mona
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  #6 (permalink)  
Alt 04.11.2011, 11:16
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Hallo!
Alles hängt davon ab, wie stark ist die Kurzsichtigkeit bei Deiner Mutter. Durch Laserbehandlung lassen sich heutzutage sowie die Kurzsichtigkeit als auch Weitsichtigkeit behandeln. Wenn es sich aber um eine kleine Beeinträchtigung der Sehstärke handelt, würde ich eine Augen-Laser-Operation abraten. Es soll in Erwägung gezogen werden, dass es noch keine Langzeitstudien gibt, weil sich die Laser-Refraktiv-Chirurgie erst in den vergangenen Jahrzehnten entwickelt hat. Es ist auch immer damit zu rechnen, dass sich auch bei der modernsten Technologie die Komplikationen nicht ausschließen lassen. Zu den einigen Symptomen, die sich nach einer Augenoperation auftreten können gehören: Trockenheit der Augen, Störungen bei der Wundheilung oder es kann eine Über –bzw. Unterkorrektur für eine bestimmte Zeit bleiben. Am besten empfiehlt sich jedoch eine Augenarzt aufsuchen und ihn um den Rat zu bitten.
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  #7 (permalink)  
Alt 04.11.2011, 20:06
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Hi Lara,
das Ausmaß der Kurzzichtigkeit liegt bei -8 Dioptrien. Die Kurzzichtigkeit hat sich mit dem Alter auch gesteigert, was mir auch als negative Voraussetzung erscheint. Die möglichen Nebenwirkungen bzw, Komplikationen, die Du beschreibst, lasssen nicht gerade aufatmen. Am ende versucht man etwas zu verbessern, was sich am Ende verschlimmert. Dass immer Komplikationen auftreten können, egal um welche OP es sich handelt, verstehe ich. Ich versteh nur nicht, dass man das in Kauf nehmen möchte, wenn es sich um einen Eingriff handelt, der nicht notwendig wäre. Meine Mutter war schhon bei einem Augenarzt, der ihr davon nicht abgeraten hat. Vielleicht wäe es gut einen anderen Arzt aufzusuchen...
Mona
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  #8 (permalink)  
Alt 06.11.2011, 23:04
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Abgesehen davon, dass der Grad der Fehlsichtigkeit in punkto Behandlungserfolg eine große Rolle spielt, kann auch das Vorliegen mehrer Augenerkrankungen zu Komplikationen führen. So z.B. wenn eine Weit- oder Kurzsichtigkeit mit einer Hornhautverkrümmung gemeinsam auftritt. Wie ich gelesen habe: Je höher die Anzahl der Dioptrien, desto höher auch das Risiko. Im Falle einer bestehenden oder drohenden Netzhautablösung ist der eventuelle Nutzen einer Behandlung via Laser im Vergleich zu den möglichen Komplikationen zu gering.
Mona
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  #9 (permalink)  
Alt 07.11.2011, 00:27
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Hallo Mona,
um noch auf die Kurzsichtigkeit in diesem Zusammenhang einzugehen: Mit Hilfe modernster Lasertechnologie kann durch die refraktive Chirurgie die Brechung der Hornhaut verändert und somit auch die Kurzsichtigkeit dauerhaft korrigiert werden. Im positivsten Fall kann dann wirklich komplett auf eine Brille verzichtet werden. Zunächst wird die oberste Schicht der Hornhaut kurzfristig weggeklappt. Dies geschieht, um Zugang zu dem darunter liegenden Hornhautgewebe zu finden. Dieses Gewebe wird dann mit Hilfe von Laserpulsen neu geformt. Anschließend wird die Hornhaut wieder zurückgeklappt und haftet durch die so genannten Adhäsionskräfte selber wieder an der richtigen Stelle.
LG,
Lilly
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  #10 (permalink)  
Alt 07.11.2011, 01:53
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Das ist sehr interessant Lilly. Ich bekomme zwar Gänsehaut, wenn ich mir diesen Eingriff bildlich vorstelle, aber man muss sich auch damit auseinander setzen. Scheinbar ist aber gerade eine sich steigernde Kurzsichtigkeit ein Grund, warum vom Lasern abgeraten wird, was ja bei meiner Mutter eindeutig der Fall ist. Habe nun aber schon diverse Leute im Web getroffen, die eine Augen-Korrektur hinter sich haben, und nun tatsächlich ganz ohne Brille auskommen. Über die Voraussetzungen, die man selbst mitbringen muss, erfährt man einiges auf Augelasern.net Was nun das Alter der Patienten betrifft, konnte ich wenig in Erfahrung bringen. Der ideale Zeitpunkt soll aber zwischen 28 bis 37 Jahren liegen. Weiters sollte man aber über 18 sein. Das Verfahren "LASIK" soll auch dann sinnvoll sein, wenn schon eine Alterssichtigkeit zu verzeichnen ist.
Mona
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alter, augen, laser

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